Die Beinnervenanästhesie (Femoralis- und Ischiadikusblock)
Bei diesen Verfahren kann ein Bein, eine Region eines Beines oder ein Fuß einzeln betäubt werden. Es wird ein lokales Betäubungsmittel mit einer Nadel oder einem dünnen Katheter an den versorgenden Nerven gebracht, und das Gebiet, in dem operiert werden soll, wird schmerzfrei. Der Patient wird mit der vollständigen Überwachung für Herz- Kreislauf und Atmung versehen und atmet reinen Sauerstoff über eine kleine Nasensonde. An der Stelle, an der die Anästhesie vorgenommen werden soll wird zunächst eine kleine lokale Betäubung der Haut durchgeführt, dann wird die Region um die Punktionsstelle durch Abwaschen mit einem speziellen Desinfektionsmittel steril, wie für eine Operation, vorbereitet. Jetzt wird der entsprechende Nerv entweder mittels eines Ultraschallgeräts identifiziert oder es wird zur Punktion eine Elektrostimulationsnadel verwandt, die durch einen kleinen Reizstrom zu einem Zucken eines bestimmten Muskel führt wenn die Nadel richtig plaziert ist. Auch bei diesem Verfahren werden bei Eingriffen, die mit starken postoperativen Schmerzen verbunden sind, dünne Katheter eingelegt über die noch Tage nach der Operation eine lokale Schmerztherapie durchgeführt werden kann. Auch diese Verfahren können bei Bedarf mit einer Sedierung oder einer Vollnarkose kombiniert werden.
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