Krampfadern

Ein weit verbreitetes Leiden des venösen Gefäßsystems stellen die Krampfadern der unteren Extremität, sog. Varizen (lat. Varix = Krampfader) oder auch Varicosis genannt, dar.

Noch immer geistert die gutgemeinte Meinung - von Freunden, bzw. auch von manch einem selbsternannten Spezialisten - in bunten Blättern herum, dass Krampfadern nicht zu behandeln seien, sie kämen ja doch wieder. Damit wird viel Schaden angerichtet! Wird eine Krampfader nicht in einem frühen Stadium angemessen behandelt, kommt es als Spätfolge im hohen Alter häufig zum sogenannten offenen Fuß, der dann nicht mehr therapierbar ist.

zum Verständnis: ausgeweitete (variköse) Venen verlieren ihre Fähigkeit zum dichten Klappenschluß und damit die Fähigkeit, das Blut herzwärts zu transportieren. An den Übergängen vom tiefen in das oberflächliche Venensystem (Einmündung der Stammvenen, Perforansvenen) läuft das venöse Blut wieder der Schwerkraft folgend zurück. 

Die krankhafte Veränderung macht sich

  • anfangs meist nur mit diskreten und unspezifischen Symptomen bemerkbar, wie einseitige Beinschwellung, Schweregefühl, Juckreiz oder nächtlichen Wadenkrämpfen.
  • Im fortgeschrittenen Stadium zeigen sich die typischen verdickten, geschlängelten und verästelten Venen durch die Haut hindurch ab.
  • Es entstehen Wassereinlagerungen (Ödeme), Entzündungen der oberflächlichen Venen oder es kommt zu einer tiefen Leitveneninsuffizienz.
  • Die Haut kann sich bräunlich verfärben und pigmentartig verhärten bis hin zum offenen Bein (Ulcus cruris).

Da das Endstadium nicht therapierbar ist, fällt der rechtzeitigen, stadienangemessenen Behandlung eine unschätzbare Bedeutung zu.

 

Die Behandlung der Krampfadern ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung und dem Ausmaß der Gefäßbeteiligung.

  • In den Anfangsstadien erzielt man sehr gute Erfolge mit der sog. Kompressionsbehandlung, d.h. das Tragen von speziellen Kompressionsstrümpfen und der Verödungstherapie. Dabei wird ein ein spezielles Verödungsmittel direkt in die kleinen Seitenastvenen und sog. Besenreißer injiziert wird.
  • Mit fortschreitender Krankheit kommen dann zusätzlich verschiedene chirurgische Verfahren (Crossektomie, Saphenastripping, Miniphlebektomie) in Betracht, wobei am erfolgversprechendsten die richtige Kombination der verschiedenen Verfahren und die stadiengerechte Behandlung ist. 

Hervorzuheben ist die minimalinvasive Radiofrequenztherapie, ein neues Verfahren, das ohne einen Leistenschnitt die Stammvene mittels einer Sonde sehr schonend und schmerzarm verödet.

Alle Krampfadernoperationen werden von Dr. Ziad Zeidan durchgeführt.

Schneller wieder fit!

Moderne Varizenoperationen werden ohne Bettlägerigkeit durchgeführt. Der Patient steht 3 Stunden nach dem Eingriff auf und ist normal beweglich. Das Bein ist anfangs bandagiert und dann werden tagsüber ca. 3 Wochen Kompressionsstrümpfe (Kl. 2) getragen. Sportliche Aktivitäten sind ab der 3. Woche nach der Operation wieder möglich.

Es ist also immer eine individuelle Entscheidung für das jeweils beste Verfahren!

Sie sollen vor Ihrer Entscheidung genau wissen, was auf Sie zukommt und ob Sie mit der Behandlung zufrieden sein werden. Dafür nehmen wir uns gerne Zeit!

Übrigens wird Ihre Behandlung in der Esculapklinik nicht nur von Privatversicherungen, sondern auch von den BKK (Betriebskrankenkassen) und der DAK (Deutsche Angestellten-Krankenkasse) im Rahmen Integrierter Versorgungsverträge übernommen! Sprechen Sie uns an!

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