Hand- und Ellbogenchirurgie
Die komplexe Funktion der Hand und des Ellbogens wird uns erst nach einem Ausfall durch Verletzung oder Erkrankung bewusst. Die engen anatomischen Beziehungen zwischen Hand und Ellbogen machen eine ganzheitliche Betrachtung und Behandlung dieses Greifsystems notwendig. Dies kann von einem Handchirurgien durchgeführt werden, der auch Erfahrungen im Bereich der Ellenbogenchirurgie vorzuweisen hat.
Dr. Gerhard Böhringer war fast 10 Jahre Leiter der Handchirurgie an der Uni Marburg (1998-2000) und Uni Gießen (2001-2007) und hat über 80 wissenschaftliche Arbeiten mit Schwerpunkt Hand- und Ellenbogenchirurgie veröffentlicht. Er ist außerordentliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie.
Dr. Robin Deb ist Plastischer Chirurg und hat seine Ausbildung als Plastischer Chirurg und Handchirurg an einem der bedeutendsten Zentren für Handchirurgie in Deutschland, der BG Unfallklinik in Ludwigshafen (Uni Heidelberg), gemacht. Danach war er Leitender Oberarzt an der Klinik für Plastische und Handchirurgie des Klinikums Offenbach.
Eine verletzte oder fehlgebildete Hand bedeutet nicht nur eine Einschränkung der Beweglichkeit, sondern eventuell auch des Feingefühls und der groben Kraft. Der Gebrauch der Hände kann dadurch erheblich eingeschränkt werden und mit einer enormen psychischen Beeinträchtigung einhergehen. Aufgabe der Handchirurgie und Ellenbogenchirurgie ist es, Gefühl, Beweglichkeit, Kraft und Stabilität sowie die Form der Hand wiederherzustellen und zu erhalten. Durch die Feinheit und Vielzahl der für die Handfunktion wichtigen Strukturen stehen dabei schonende Operationstechniken, insbesondere die Mikrochirurgie, im Vordergrund. Mit ihrer Hilfe können auch feinste Nerven und Gefäße wiederhergestellt werden.
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