Hüftgelenksendoprothetik
Das Hüftgelenk ist das zentrale Gelenk der unteren Extremität. Altersbedingt kann es zum Verschleiß des Gelenkknorpels kommen, es entsteht eine Arthrose.. Im Anfangsstadium kann eine Hüftgelenksspiegelung (Minimalinvasiver Eingriff) die Beschwerden beseitigen.
Bei stark fortgeschrittenen Arthrosen ist es durch den Einbau eines künstlichen Hüftgelenkes (Endoprothese) möglich, die Schmerzen zu beseitigen und die Beweglichkeit wieder zu verbessern.
Es gibt zwei Verankerungsmöglichkeiten für eine Hüftendoprothese: Bei jüngeren Patienten mit guter Knochenstruktur kann die Prothese zementfrei eingebaut werden. Bei älteren Patienten, fortgeschrittener Osteoporose oder stark deformierten Knochen wird die Prothese mit Knochenzement einzementiert.
Es werden Prothesenmodelle verwandt, die modernsten Standards entsprechen.
Um die Gabe von Fremdblutkonserven während und nach der Operation zu reduzieren, können geeignete Patienten in den Wochen vor der Operation 2 bis 3 Eigenblutkonserven spenden.
Weiterhin wird bei geeigneten Patienten ein sogenannter cell-saver während der Operation verwandt. Das abgesaugte Blut wird aufbereitet und noch während der Operation zurücktransfundiert.
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