Bauchdeckenstraffung - mit oder ohne Fettabsaugung
Die Bauchdecke einer Frau ist von Natur aus sehr unterschiedlich mit Bindegewebe und Fettgewebe ausgestattet und unterliegt im Lauf des Lebens Dehnungs- und Schrumpfungsprozessen, wie z.B. durch Schwangerschaft oder erhebliche Gewichtsveränderungen.
Es kann sein, dass sich die ausgedehnte Haut nicht mehr im gewünschten Maße zurückbildet, es kommt zu hartnäckigen Schwangerschaftspolstern oder einem Hängebauch. Hier kann dann oft nur eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik), die die überflüssige Hautmasse entfernt und ggfs. hartnäckiges Fettgewebe gleich mitabsaugt, helfen.
Die Operation
Vor der Operation werden die überschüssigen Haut- und ggfs. Fettareale vermessen und aufgezeichnet. Die Hautschnitte werden in einem wellenförmigen Schnitt so geführt, das ähnlich einem Kaiserschnitt, die Narben unauffällig im Bikini versteckt werden.
Dazu wird zunächst in einem wellenförmigen Schnitt - an der Schamhaargrenze beginnend, an den Beckenknochen vorbei und bis zu deren Ende - die Bauchdecke geöffnet. Der zweite Hautschnitt wird um den Bauchnabel herum gesetzt, um diesen von der neu zu modellierenden Bauchhaut zu lösen. Der Nabel bleibt dabei wo er ist!
Zunächst wird - falls es so gewünscht ist - überflüssiges Fettgewebe entfernt, dann die erschlaffte Bauchmuskulatur gestrafft und zum Schluß der Hautlappen nach unten geklappt und auch gestrafft. Im Gegensatz zu einer rein oberflächlichen Hautstraffung, wird durch die zusätzliche Muskulaturstraffung eine nachhaltig stabile Bauchdecke modelliert. Die Wundränder werden exakt geschlossen und dann wird für den Bauchnabel durch einen Schnitt in der gestrafften Bauchdecke ein neuer Ausgang positioniert.
Meistens werden kleine Drainagen gelegt, die überschüssige Gewebeflüssigkeit und kleine Blutmengen in den ersten Tagen nach außen leitet. Noch im OP wird ein Kompressionsmieder angelegt.
Die Operation dauert ca. 2,5 bis 3 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Zur Erholung empfehlen wir einen 1- bis 2-tägigen stationären Aufenthalt in unserer Klinik.
Vor und nach der Operation
Falls Drainagen verwendet wurden, werden diese nach 1 bis 2 Tagen entfernt. Nichtselbstauflösende Fäden werden nach 10 bis 12 Tagen gezogen.
Das Tragen eines Kompressionsmieders ist für ca. 6 Wochen nach dem Eingriff bei Tag und Nacht wichtig!
Wir legen außerordentlichen Wert auf eine fundierte und absolut individuelle Beratung im Vorfeld einer geplanten Operation. Denn unter der Vielzahl möglicher Operationstechniken kommt doch häufig das Wichtigste zu kurz - die besonderen Eigenschaften des individuellen Körpers (wie z.B. die Haut und der vorhandene Weichteilmantel) und die Wünsche und manchmal auch die Erkenntnis unrealistischer Wunschvorstellungen, die im gemeinsamen Gespräch mit Dr. Quarta oder Dr. Schill auf ihre Realisierbarkeit überprüft werden.
Alles was wir tun, soll Ihre Persönlichkeit individuell unterstreichen!
Sie sollen vor Ihrer Entscheidung genau wissen, was auf Sie zukommt und ob Sie mit dem zu erwartenden Ergebnis zufrieden sein werden. Dafür nehmen wir uns gerne Zeit!
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und melden uns umgehend - gerne zu einer von Ihnen genannten Zeit - bei Ihnen.
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