Nervenwurzelbehandlung & PRT
Zur Nervenwurzelbehandlung ist eine single shot Therapie mittels Spezialnadelplatzierung unter Durchleuchtungskontrolle oder als Spezialtechnik nach Krämer möglich oder ein
Periduralkatheter nach Kreuzbeinzugang (Racz-Technik):
Bei dieser Technik wird u.a. bei akutem Bandscheibenvorfall mit oder ohne Beinschmerz, dekompensierte Spinalkanalstenose, Vernarbung nach älterer offener Bandscheibenoperation etc. nach vorheriger Einzelinjektion bei komplizierter und chronifizierter Entwicklung ein Katheter über eine Öffnung am Kreuzbein in den Wirbelkanal eingeführt mittels digitaler Durchleuchtungsnavigation. Vorteil gegenüber einer unkontrollierten Platzierung liegt in der exakten Lokalisation im Bereich der betroffenen Nervenwurzel / Narbe etc. Über diesen Katheter werden Cortison und Kochsalz, sowie Lokalanästhetika injiziert. Die klassische Kombination von dem Inaugurator Gabor Racz mit Enzymen und hochprozentiger Kochsalzlösung kombiniert ist wegen der Nichtzulassung der Präparate lediglich auf Heilversuche bei absoluter sonstiger Therapieresistenz reduziert. Im Rahmen einer kontrollierten Studie läuft z.Zt. noch ein Wirksamkeitsnachweis in dem Klinikum München Rechts der Isar. Damit die Ergebnisse möglichst homogen sind werden die Patienten im Heilversuch von uns nach München verwiesen. Die gängige Methode wird von uns regelmässig mit sehr gutem Erfolg durchgeführt und ist anders als es von einigen neurochirurgisch tätigen Kollegen in der Zeitschrift der Spiegel u.a. verbreitet wird eine sehr sichere Methode. Sie wird als Periduralkatheter täglich tausendfach in deutschen Kliniken zur Schmerztherapie und Operationen eingesetzt. Wie jede invasive Massnahme gibt es in seltenen Fällen Infektionen und Blutungen. Selbstverständlich sind die sterilen Kautelen und die Infektionsprophylaxe, sowie die entsprechende Ausbildung.
Das Bild, dass die Kollegen aus welchen Motiven auch immer verbreiten, ist schlichtweg falsch. Im Übrigen darf man in diesem Zusammenhang durchaus auf die Bilanz nach mehreren Jahrzehnten offener Bandscheibenchirurgie verweisen, deren Ergebnis deutlich bedenklicher ausfällt.
Mehrere Fachgesellschaften und renommierte Kollegen haben kritische Stellungnahmen zu diesem Artikel verfasst, die leider nicht die Aufmerksamkeit der Medien bekommen haben bzw. vom Spiegel einfach nicht veröffentlicht wurden. Damit werden die Patienten leider wie so oft nicht differenziert informiert, sondern nur verunsichert. Dass es einige Kollegen gibt, die in Ihrem Abrechnungsgebahren, bzw. in der übermässigen Anwendung der Methoden mit Unterstützung von Computertomographen unverhältnissmässige Kosten produzieren bzw. die Methoden inflatonieren ist sicherlich nicht
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